11. Juni 2021

Frag den Profi – Interview mit Christin Sauer zum Thema Website

Ein neues Interview unserer Reihe wartet auf dich:

#FragdenProfi !

In der dritten Episode sprechen Joyce Regnier und Christin Sauer - Co-Gründerin von Substanziell - über DEN Patientenmagnet Website.

Was sind die Vorteile einer Website? Welche Fehler sollte man als Praxisinhaber auf jeden Fall vermeiden? 

Schau dir hier das ganze Interview an!

Die perfekte Heilmittelerbringer-Website

Stich aus der Masse heraus und glänze mit einer funktionsreichen Praxis-Website bei deinen Patienten.

Wie relevant ist eine Website?

Joyce: 

Hallo Zusammen und willkommen zu unserem Interview “Frag den Profi”. Passend zu unserem neuem eBook mit dem Thema “Sehen und gesehen werden – Praktische Lösung für deine perfekte Homepage” sprechen wir auch in diesem Interview über das Thema Website. Und vor allem über die Frage: Welche Fehler man am besten vermeiden sollte? Dafür habe ich mir diesmal tatkräftige Unterstützung von Christin Sauer geholt und ich würde sagen: Christin, stell dich doch einmal vor und sag uns, warum du ausgerechnet der perfekte Interviewpartner bei diesem Thema bist. 

Christin: 

Hallo Joyce, ich danke dir sehr herzlich für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass ich in eurer Interview-Reihe als Gast dabei sein darf. Genau – mein Partner David und ich, wir haben Substanziell gegründet, um Unternehmen und Selbstständige im Gesundheitswesen und in der Sozialwirtschaft darin zu unterstützen, sichtbarer zu werden.  

Das heißt: Wir bieten verschiedene Marketingmaßnahmen an und zwar ganz individuell für das jeweilige Angebot, für das jeweilige Unternehmen und das kann bedeuten zum Beispiel eine Content-Strategie für Instagram oder einen Blog. Wir bieten Fachtexte oder Marketingtexte an, das kann reichen auch bis zu Audio-Werbung über Spotify, Radio etc. - ganz breit gestreut, ganz individuell. Was aber natürlich ein ganz toller Startpunkt ist als Praxisanbieter:in sind Websiten und das ist natürlich quasi fast die Allround-Lösung im Marketingbereich, vor allem im Online-Marketing natürlich und deswegen sprechen wir da heute auch drüber.  

Joyce: 

Dann einmal vorweg die wohl wichtigste Frage: Wieso sollte man überhaupt als Praxis eine Website haben und was siehst du als die wichtigsten Vorteile an? 

Christin: 

Der ganz wesentliche Vorteil ist natürlich, dass man rund um die Uhr erreichbar ist. Dass man rund um die Uhr gefunden werden kann und dass du natürlich einen Akquise-Kanal hast, der 24/7 für dich tätig ist. Das heißt, dass du zum Beispiel auch Termine über deine Website rund um die Uhr vereinbaren kannst, dass du Kontaktdaten rund um die Uhr sichtbar und verfügbar hast, die Anfahrt – all das. Und da nimmt dir die Website natürlich jede Menge Arbeit ab als Praxisinhaber:in. Und natürlich bietet die Website auch Informationen für deine Patient:innen und ist auch ganz wichtig, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Denn es ist natürlich so, wenn man einen neuen Arzt/ eine neue Ärztin sucht, eine neue Physio-Praxis, dass man sich natürlich erstmal informiert: Was gibt es denn in meiner Stadt, in meiner Umgebung? Und dann ist natürlich der erste Eindruck, den deine Website vermittelt auch ein ganz wichtiger Akquise-Kanal, eine ganz wichtige Hilfe bereits am Anfang. 

Wo liegen die Schwierigkeiten beim Website-Aufbau?

Joyce: 

Oft wird eine Website ja auch als digitale Visitenkarte bezeichnet, gerade in der heutigen Zeit sollte die Online-Präsenz natürlich einen sehr hohen Stellenwert haben. Trotzdem fällt es uns natürlich auf und allgemein gibt es natürlich noch immer viele Praxen, die keine eigene Website haben. Was denkst du, woran das liegt? 

 
Christin: 

Ich glaube, dass ganz oft die Zeit ein Faktor ist, aber auch das Know-How fehlt, weil eine Praxis-Website ist natürlich viel mehr als nur eine Visitenkarte und man erwartet davon auch viel mehr, denn eine Visitenkarte hat letztendlich nur die Kontaktdaten. Die Website ist viel mehr und soll auch viel mehr sein und kann tatsächlich ein Werkzeug sein, um den Praxisalltag ganz wesentlich zu erleichtern. Und da sind natürlich dann auch schon die Hürden: die technische Umsetzung, aber auch die Sprache, das Design – da gibt es ja so viel zu bedenken, um den Erfolg dann am Ende zu garantieren, dass es tatsächlich hilfreich sein kann, sich Hilfe von außen zu holen, wenn man sich dem alleine noch nicht so gewachsen fühlt bisher. 

Joyce: 

Dazu vielleicht auch anknüpfend: Es gibt natürlich mittlerweile auch sämtliche Baukastensysteme, die eben auch viele Vorteile bieten. Trotzdem benötigt man, wie du ja gerade eben auch schon gesagt hast, da das gewisse Know-How für und auch die zeitlichen Ressourcen, über die natürlich ein Praxisinhaber oft gar nicht verfügt. Deswegen – die Frage, die ich mir stelle - ist: Warum kann es deiner Meinung nach also empfehlenswert sein, den Aufbau und die Betreuung einer Website in Betreuung zu geben? 

Christin: 

Eben um genau den Erfolg von deiner Website auch zu garantieren am Ende des Tages, weil wir alle kennen furchtbar schlechte Praxis-Websites. Wir alle kennen Websites, die nur als Visitenkarten verstanden werden, diese klassischen One-Pager ohne jede Funktion. Und genau das soll es ja am Ende nicht sein und genau das führt dann letztendlich in einer immer digitalisierteren Welt dazu, dass wir dann Patient:innen nicht überzeugen, zu uns zu kommen. Sondern was überzeugt, ist eben ein attraktives Auftreten aber auch die richtige Sprache und da ist es auch ganz wichtig, dass man sich über die eigene Zielgruppe und die Positionierung im Markt im Klaren ist. Weil einfach nur eine Website ins Blaue bauen mit irgendeinem x-beliebigen Baukasten, das führt dann nicht zum Ziel und im schlimmsten Fall sogar dazu, dass Menschen dich finden und dann erstmal nicht überzeugt sind oder der erste Eindruck erstmal negativ ausfällt und dass dann tatsächlich eher die Konkurrenz davon profitiert. 

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Joyce: 

Ich glaube, eine ganz wichtige Frage ist auch: Was sind deiner Meinung nach die größten Fehler, die man eben auf einer Website machen kann? 

Christin: 

Ganz, ganz wichtiger Punkt, der oft vergessen wird, wenn es darum geht, eine Website neu zu erstellen, ist die Frage: Wie soll die Website am Ende gefunden werden? Weil das World Wide Web ist voll von Websiten und warum sollte genau deine Website jetzt gefunden werden? Und da gibt es natürlich verschiedene Strategien: Eine ist natürlich ganz klar die Suchmaschinenoptimierung über Google. Auch dessen muss man sich bewusst sein und das ist eine große Fehlerquelle, wenn man diesen Weg komplett ausschließt. Wenn es jetzt aber so ist, dass man eine riesige Konkurrenz hat im Ranking und man gar keine Chance hat, da auf Seite 1 zu landen, dann sind natürlich andere Wege wie Social Media Marketing, Newsletter Marketing etc. gute Wege um gefunden zu werden.  

Also erster Fehler: Ich mache mir keine Gedanken darüber: Wie finden die Menschen meine Website?  

Zweiter Fehler ist: Die Website ist nicht auf meine Zielgruppe optimiert – zum Beispiel die Physiotherapie-Praxis, wenn ich jetzt ein Angebot habe, das speziell auf Senior:innen abzielt, dann werde ich mit einem TikTok-Kanal, der auf diese Website verlinkt oder den fancy Videos dort wenig Kund:innen überzeugen können. Auch da ist die Frage: Wie muss das Design sein? Muss die Schrift vielleicht größer sein? Sind die Kontraste gut lesbar? All das ist die Anpassung auf die Zielgruppe. 

Ein großer Fehler ist auch eine schlechte Struktur, eine unübersichtliche Website – denn es ist klar, Besucher:innen sind klickfaul. Der kürzeste Weg zählt: Je weniger Klicks zum Ziel, desto besser.  

Das ist letztendlich sogar ein Google-Rankingfaktor: Wie lange dauert es, bis der Besucher / die Besucherin das Ziel, die Information findet und dann auf der Seite verbleibt? Also die Struktur ist natürlich ein Thema und dann eingehend mit der Zielgruppe auch das Design und die Sprache, weil da auch natürlich viel zu holen oder auch viel zu verlieren ist, wenn die Zielgruppe nicht getroffen wird, wenn man an der Zielgruppe vorbeiredet –fachchinesisch vielleicht für eine Zielgruppe, die noch nicht im Thema ist. Genau, da gibt es einfach ganz viel zu beachten und auch ein Grund mehr, sich nochmal Feedback von außen zu holen. 

Die Top 5 Faktoren einer guten Website? 

Joyce: 

Was würdest du denn im Gegenzug als die Top 5 Faktoren einer guten Website identifizieren? 

Christin: 

Also eine gute Website ist auf jeden Fall gut zu finden. Egal über welchen Kanal, aber es gibt eine klare definierte Reise der Besucher:innen zu deiner Website. Du hast dir vorher Gedanken gemacht, wie diese aussehen soll. Dementsprechend ist sie natürlich dann auch zeitgemäß und mobiloptimiert - entsprechend auch über Suchmaschinenoptimierung oder andere Marketing-Kanäle, die dahinführen, auffindbar. 

Sie beantwortet die Frage deiner Besucher:innen, das heißt letztendlich muss klar sein, wenn du auf Google rankst, dann soll das Ergebnis auch das sein, was gesucht wurde. Das heißt: Die Suchintention muss getroffen werden, weil wenn Menschen sofort wieder wegklicken, ist auch das ein Signal dafür, dass deine Seite nicht gut ist und das würde deinem Ranking schaden. Dann natürlich - wie schon gesagt – eine gute Website ist natürlich auch zielgruppenoptimiert hinsichtlich Design und Sprache, auch da ein Beispiel: Wenn jetzt ein Angebot zum Beispiel auf Schwangere abzielt, dann wird das Design tendenziell eher Frauen ansprechen sollen – genauso wie die Sprache auch. Wenn man jetzt eher die klassische Muckibude besitzt, dann ist das eine andere Zielgruppe und dann kann man sich auch vorstellen, dass das Design auch anders aussieht.
Eine gute Website ist mehr als eine Visitenkarte, sie ist ein praktisches Werkzeug, das sowohl die Ersteller:in der Website voranbringt, als auch die Besucher:innen und ganz wichtig für eine Top-Website – sie bleibt im Kopf! Ich möchte sie wieder besuchen. Die Informationen sind so gut, dass ich sie im Zweifel sogar weiterleite, teile, empfehle.  

Genau, das sind so die fünf wichtigsten Punkte, damit die Website am Ende auch erfolgreich ist. 

Welche Add-Ons sind sinnvoll für meine Praxis-Website?

Joyce: 

Danke dir auf jeden Fall für die Ausführung. Gerade im Bereich der Praxen gibt es noch sämtliche Add-Ons, die man als Praxisinhaber auch auf seiner Website integrieren oder integrieren lassen kann. Was denkst du, sind da die wesentlichen Inhalte? 

Christin: 

Aus persönlicher Erfahrung kann ich da ganz klar sagen, dass mir dann vielleicht am Samstagabend einfällt, dass ich noch einen Termin in der Physiopraxis ausmachen möchte und dann natürlich nicht bis Montagmorgen 8 Uhr warten will, um dann vielleicht noch eine halbe Stunde in der Warteschleife zu hängen, um den Termin zu vereinbaren, weil ich auch nicht die Einzige bin, die da das ganze Wochenende drauf gewartet hat. Was ich dann machen möchte, ist auf die Website zu gehen, einen Button anklicken, meine Daten eingeben und den Termin raussuchen, der in meinen Kalender passt. Und das ist natürlich ein Riesenluxus und nicht nur eine Erleichterung für die Patient:innen, sondern auch für das Praxisteam, dass man eben nicht am Montagmorgen erstmal 20 Telefonate entgegennehmen muss oder im Zweifel sogar E-Mails noch berücksichtigen muss, um die Termine zu vereinbaren und den Kalender noch zu füllen. Da ist natürlich ein Terminvereinbarungs-Tool eine Riesenhilfe im Praxisalltag. 

Joyce: 

Neben der Online-Terminvereinbarung ist natürlich das Thema Online-Sprechstunde momentan aktueller denn je aufgrund von Corona, aber auch aufgrund von der fortschreitenden Digitalisierung. Falls ihr dazu noch mehr Informationen haben wollt, haben wir mehrere Content-Angebote direkt auf unserer Website.

Was sind die Top 3 Tipps für eine gelungene Website?

Joyce:

Dann würde ich dich gerne nochmal fragen, Christin: Welche Top 3 Tipps du an unsere Community geben kannst - speziell jetzt für unsere Zielgruppe der Praxisinhaber, die daran interessiert sind, sich jetzt noch mehr mit dem Thema Website auseinander zu setzen? 

Christin: 

Gerne! Der erste Top Tipp ist die gute Vorplanung, die Vorbereitung. Das heißt: Ich bin mir klar darüber, wie meine Positionierung aussieht, wer meine Zielgruppe ist, wen möchte ich ansprechen? Wie möchte ich gefunden werden? Und wie ist die Konkurrenz-Situation? Also die Vorarbeit. 

In der Umsetzung muss ich mich fragen: Welchen Mehrwert bietet meine Website? Und zwar nicht nur meinen Besucher:innen, sondern auch meinem Praxisteam. Wo kann das Werkzeug Website uns den Alltag erleichtern? Also welche Funktionen möchte ich haben und wie kann ich vielleicht auch eine Lücke im Markt füllen? Welche Konkurrenzanbieter haben diese Tools vielleicht nicht und wieso bin ich dann die Praxis, die an einem Samstag den Termin vereinbaren kann? 

Und dann am Ende natürlich der Top Tipp Nr. 3: Die fertige Website ist natürlich nicht das Ende des Liedes, sondern am Ende brauchst du auch dein Feedback. Du brauchst das Feedback deiner Patient:innen, vielleicht in einem Bewertungstool. Du brauchst das Feedback von Außenstehenden und im Prozess kann es natürlich auch helfen, wenn du mit Profis ein Angebot besprichst: Wie kannst du das optimal kommunizieren? Und da hilft es dann, einfach dranzubleiben, zu analysieren, sich auch immer wieder zu hinterfragen und ganz wichtig ist auch die Brille von außen, denn oft fällt es uns schwer über unsere eigenen Angebote zu sprechen und oft verstehen wir etwas, was aber dann nach außen hin gar nicht so klar ist. Und da hilft es natürlich sehr, wenn man auch eine außenstehende Meinung und Begleitung hat. 

Joyce: 

Vielen lieben Dank für die Beantwortung meiner Fragen und allgemein für das Interview!  

Christin: 

Danke dir liebe Joyce für die Einladung zum Interview! Es hat mich sehr gefreut, Gast bei euch zu sein und wir empfehlen natürlich euch und eure tollen Werkzeuge für die Website gerne weiter. Das ist nämlich wie gesagt eine ganz tolle Möglichkeit, um sich auch von der Konkurrenz abzuheben und dann am Samstagabend den Termin zu vereinbaren können. 

Joyce: 

Vielen lieben Dank! Ich verlinke euch unser kostenfreies eBook zum Thema Website, womit ihr noch mehr Input bekommt und noch mehr hilfreiche Tipps, als wir für euch zusammengefasst haben. Natürlich verlinke ich euch auch Substanziell auf Social Media und auch die Website.

Vielen Dank an euch fürs Zuhören und auch für euer Interesse. Falls ihr weitere Ideen oder Themenwünsche für unser nächstes Interview habt in unserem Format “Frag den Profi” freuen wir uns natürlich auch über den Austausch mit euch und bis bald. Tschüss!

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